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Wolfgang

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Wolfgang ist Wolfgang. Er ist nicht mit irgendjemand anders zu vergleichen. Wolfgang steht morgens schon um sieben Uhr auf, also um 19 Uhr, für ihn ist das morgens. Dann macht er sich sein Frühstück, Das heißt, er schaut erstmal in den Kühlschrank, was da drin ist. Natürlich ist nichts drin. In Wolfgangs Kühlschrank ist nie etwas drin. Eigentlich könnte er den Kühlschrank genauso gut ausmachen. Auf jeden Fall aber könnte er sich das Hineinschauen sparen. Aber er meint, es könnte ja irgendwann doch etwas drin sein, und dann wäre es doch blöd, wenn es verdirbt, weil der Kühlschrank aus war oder er es nicht gesehen hat, weil er nicht reingesehen hat. Nun, da nichts im Kühlschrank ist, geht Wolfgang los, um sich sein Frühstück anderswo zu besorgen.

Anderswo, das heißt, in einer anderen Küche. Eine geschlossene Tür ist für ihn kein Hindernis. Er öffnet ein Sicherheitsschloss mit derselben Leichtigkeit, mit der unsereiner eine Türklinke herabdrückt. Dabei geht er völlig lautlos vor. Er hätte das Zeug zum Meisterdieb. Vermutlich könnte er in Fort Knox einbrechen, ohne dass er sich überhaupt eines Hindernisses bewusst wäre. Jedoch interessiert ihn Geld nicht im Geringsten. Es könnten ganze Bündel von Banknoten herumliegen, er würde sie nicht mal beachten. Wenn er in eine fremde Wohnung eindringt, dann interessiert ihn nur eines: Der Kühlschrank. Der allerdings ist hinterher meist genauso leer wie sein eigener. Die Tür schließt er beim Verlassen der fremden Wohnung natürlich immer sorgfältig wieder ab. Wenn nicht der Kühlschrank leer wäre, dann könnte man meinen, es wäre überhaupt niemand in der Wohnung gewesen.

Nach dem Frühstück geht Wolfgang zur Arbeit. Seine Arbeit besteht darin, durch die Straßen zu laufen und sich die Straßennamen zu merken. Bezahlt wird er dafür nicht. Wolfgang ist selbständig. Geld verdienen kann er mit dem Wissen natürlich auch nicht. Aber Geld interessiert Wolfgang ohnehin nicht. Immerhin hat ihn schon mal jemand nach dem Weg gefragt, da hat sich also sein Wissen schon ausgezahlt.

Um Punkt zwölf isst Wolfgang zu Mittag. Sein Mittagessen verläuft im Prinzip genauso wie sein Frühstück, außer dass er sich in den Küchen von Restaurants bedient. Dann arbeitet er noch bis vier Uhr ein wenig weiter, nimmt dann nach bewährter Methode in einem Supermarkt sein Abendbrot ein, und geht dann zu Bett, um für den nächsten Arbeitstag gut ausgeschlafen zu sein.

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