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Der Tod stand in seinem Garten. Er schüttelte den Kopf, hier wollte einfach nichts wachsen, nichts gedeihen. Ein Hobby solle er sich suchen, haben sie gesagt, etwas, das ihn von der Arbeit ablenkt, ihn zur Ruhe kommen lässt. Gartenarbeit, dass wär doch was. So ein schöner Garten, da könnten sie im Sommer dann auch mal grillen. Der Tod öffnete den kleinen Holzschuppen in dem er die Gartenwerkzeuge aufbewahrte. Sein Blick fiel auf die Sense, und man konnte ein leises Seufzen unter seiner Kaputze vernehmen. Nein, die war hier fehl am Platz, hier war schon alles verdorrt. Hier würde nie etwas wachsen, hier war alles tot. Damit kannte Tod sich aus, das Leben dagegen, das war ihm fremd.