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Strand

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Kein Sand. Da war er jetzt also hunderte Kilometer weit gereist, und dann war da kein Sand. Der schönste Strand der Welt sollte es sein. Und er sah auch imposant aus, mit seinen ungewöhnlichen vielfarbigen Felsformationen, und das, was am Strand lag, war kein gewöhnlicher Kies, sondern bestand vollständig aus den verschiedensten Halbedelsteinen. Und so, wie es von verschiedenen Stellen glitzerte, dürfte sogar der eine oder andere Diamant dabei sein. Kein Wunder, dass der Zugang streng bewacht wurde; etwas vom Strand mitzunehmen war streng verboten. Aber es lar eben kein Sand am Strand, und ein Strand ohne Sand war für ihn eben kein richtiger Strand.

Nicht, dass er dort hätte baden wollen, abgesehen davon, dass Baden dort ohnehin nicht erlaubt war, wäre es ohnehin viel zu kalt gewesen; außerdem hieß es, das Wasser dort sei voller giftiger Quallen; wer nicht gerade lebensmüde war, wagte sich dort ohnehin besser nicht hinein. Aber er war eben der Ansicht, dass ein anständiger Strand auch Sand haben müsse. Sicher, die Prospekte hatten nirgends behauptet, dort gäbe es Sand, aber er hatte das darauf geschoben, dass das ohnehin selbstverständlich und daher eben keiner Erwähnung wert wäre. Vielmehr wäre es eine Abwesenheit von Sand, die einer Erwähnung wert gewesen wäre. Davon stand aber nichts in den Prospekten. Er fühlte sich getäuscht, und deshalb konnte er den Anblick dieses Strandes auch nicht wirklich genießen.

Er lief am Strand entlang. Insgesamt zehn Kilometer lang sollte dieser einmalige Strand sein. Trotz des fehlenden Sandes wollte er zumindest den ganzen Strand gesehen haben. Nach einer kurzen Zeit nahm der Strand – wenn man ihn denn so nennen wollte, trotz des fehlenden Sandes – eine rote Färbung an, was an den vielen Rubinen lag, die an diesem Abschnitt herumlagen. Aber er hatte keine Augen dafür. Er suchte nur nach Spuren von Sand. Ein Strand ohne Sand, das konnte, das durfte es einfach nicht geben.

Da schließlich sah er in der Ferne etwas goldgelb schimmern. Vielleicht kam dort ja der ersehnte Sand? Er beschleunigte seinen Schritt. Der Goldton wurde intensiver, und auch immer goldener, eigentlich zu golden für Sand. Aber Sand konnte ja unterschiedliche Farben haben, warum nicht auch Gold? Er achtete nicht auf die vielen Tigeraugen, über die er jetzt lief, denn ihn interessierte nur eins: Der Sand, von dem er jetzt fast sicher war, dass er dort lag.

Endlich hatte er den Sand erreicht. Er stellte sich als gröberer Goldstaub heraus, aber er beschloss, d
Gold bay.jpg

Goldstrand

as als Sand durchgehen zu lassen. Immerhin hatten die Goldkörner die richtige Größe für Sandkörner. Es war also Goldsand. Damit war er mit dem Strand wieder versöhnt. Zufrieden blickte er über den goldglänzenden Strand. Seine Welt war wieder in Ordnung: Am Strand gab es Sand. Goldsand.

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